Pay per Visit: Warum wir erst abrechnen, wenn jemand da war
Fast jedes Werbemittel wird nach Reichweite bezahlt. Wir rechnen nach Besuchen ab, die der Besucher selbst dokumentiert. Wie das funktioniert und was es für Ihr Budget heißt.
In diesem Beitrag
Prospekte werden nach verteilten Exemplaren bezahlt, Online-Werbung nach Klicks oder Einblendungen. Ob danach jemand zu Ihnen kommt, bleibt eine Schätzung. Wir rechnen anders ab: am Anfang das Setup, danach pro dokumentiertem Besuch.
Das klingt nach einem Preismodell. Tatsächlich ist es eine Aussage darüber, wer das Risiko trägt.
Was genau gezählt wird
Wer einen Geocache findet, trägt seinen Fund selbst ein. Das gehört zum Spiel und passiert ohne unser Zutun. Genau dieser Eintrag ist der Nachweis, dass jemand vor Ort war.
Die Einträge stehen öffentlich auf der Geocaching-Plattform. Sie können jederzeit selbst nachsehen, wie viele Menschen Ihren Cache gefunden haben. Sie müssen uns nicht glauben.
Für die Messung werden keine Standortdaten Ihrer Besucher verarbeitet. Anders als bei Drive-to-Store-Netzwerken, die Ladenbesuche über Mobilfunkdaten schätzen, beruht sie auf einem freiwilligen Eintrag des Spielers. Es gibt keine Einwilligungskette, die Sie verantworten müssten.
So läuft die Abrechnung
- Setup. Wir entwickeln das Konzept, bauen den Cache und installieren ihn vor Ort. Dafür fällt eine einmalige Gebühr an. Das ist der einzige Betrag, den Sie zahlen, bevor etwas passiert ist.
- Freigabe. Ein unabhängiger Reviewer prüft den Cache, danach erscheint er in der Geocaching-App. Ab diesem Moment ist Ihr Standort für die gesamte Community sichtbar.
- Besuche. Wer den Cache findet, loggt seinen Fund. Bei laufenden Projekten im Einzelhandel und in der Gastronomie liegen wir bei etwa zwei neuen Besuchern pro Tag, dauerhaft und nicht als Strohfeuer.
- Auswertung. Einmal im Monat werten wir die Einträge aus. Sie bekommen die Zahl und die Rechnung für die Besuche, die stattgefunden haben.
Zwischen Ihrer Unterschrift und der ersten Rechnung für einen Besuch liegt genau ein Ereignis: Es muss jemand gekommen sein.
Wie sich das von anderen Werbeformen unterscheidet
| Werbeform | Bezahlt wird | Nachweis |
|---|---|---|
| Prospekt und Handzettel | pro verteiltem Exemplar | keiner |
| Online-Werbung | pro Klick oder pro tausend Einblendungen | Klick, kein Besuch |
| Drive-to-Store-Netzwerke | pro Klick | geschätzt über Handydaten |
| Event-Anbieter | pro Teilnehmer, im Voraus | Teilnehmerliste |
| Geo-Concepts | pro dokumentiertem Besuch | Eintrag des Besuchers selbst |
Was ein Besuch wert ist
Den Preis je Besuch legen wir für jedes Projekt fest, weil ein Cache im Schaufenster etwas anderes ist als eine GeoTour über eine Region. Zur Einordnung: Bei einem unserer kommunalen Projekte lag der rechnerische Preis je dokumentiertem Besuch im niedrigen einstelligen Eurobereich. Ein Ladenbesuch im Sport- und Textilhandel ist rechnerisch rund 8,40 Euro Umsatz wert.
Dazu kommt, was sich schlecht in Euro fassen lässt: Wer spielt, bleibt. Bei Hugendubel in Berlin verbringen Spieler 60 bis 90 Minuten im Laden.
Mehr zum Modell steht auf der Seite Pay per Visit.
Häufige Fragen
Was, wenn niemand kommt?
Dann zahlen Sie nach dem Setup nichts. Das Risiko, dass ein Standort nicht funktioniert, liegt zum größten Teil bei uns. Deshalb prüfen wir vorher ehrlich, ob ein Cache an Ihrem Ort trägt.
Was kostet das Setup?
Das hängt vom Aufwand ab. Ein einzelner Cache ist etwas anderes als eine GeoTour über eine ganze Region. Nach einem kurzen Gespräch nennen wir Ihnen eine konkrete Spanne, bevor Sie sich entscheiden.
Kann ich die Zahlen unabhängig nachprüfen?
Ja. Jeder Fund steht als Eintrag öffentlich auf der Geocaching-Plattform. Unsere monatliche Auswertung können Sie dort Zeile für Zeile nachzählen.