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Häufige Fragen und unsere Antworten.

Was es kostet, wie Besuche gemessen werden, wie es um den Datenschutz steht und was in welcher Branche funktioniert: 34 Fragen, die uns Einkäufer, Städte und Museen am häufigsten stellen.

Kosten und Abrechnung

Was kostet ein Geocaching-Projekt?

Am Anfang zahlen Sie das Setup: Konzept, Bau und Installation. Danach rechnen wir pro dokumentiertem Besuch ab. Sie zahlen also erst, wenn Menschen tatsächlich zu Ihnen gekommen sind.

So funktioniert Pay per Visit

Was kostet das Setup?

Das hängt vom Aufwand ab: Ein einzelner Cache im Schaufenster ist etwas anderes als eine GeoTour über eine ganze Region. Wir nennen Ihnen nach einem kurzen Gespräch eine konkrete Spanne, bevor Sie sich entscheiden.

Was kostet ein einzelner Besuch?

Auch das hängt vom Projekt ab. Zur Einordnung: Bei einem unserer kommunalen Projekte lag der rechnerische Preis je dokumentiertem Besuch im niedrigen einstelligen Eurobereich. Ein Ladenbesuch im Sport- und Textilhandel ist rechnerisch rund 8,40 Euro Umsatz wert.

Was, wenn niemand kommt?

Dann zahlen Sie nach dem Setup nichts. Genau das ist der Punkt: Das Risiko, dass ein Standort nicht funktioniert, liegt zum größten Teil bei uns. Deshalb prüfen wir vorher ehrlich, ob ein Cache an Ihrem Ort trägt.

Messung und Datenschutz

Wie wird gemessen, ob jemand da war?

Geocacher tragen jeden Fund selbst in die Plattform ein. Das gehört zum Spiel und passiert ohne unser Zutun. Wir werten diese Einträge monatlich aus und zeigen Ihnen die Zahl. Dafür sind keine Standortdaten und keine Einwilligung Ihrer Besucher nötig.

Kann ich die Zahlen unabhängig nachprüfen?

Ja. Die Einträge stehen öffentlich auf der Geocaching-Plattform. Sie können jederzeit selbst nachsehen, wie viele Menschen Ihren Cache gefunden haben. Sie müssen uns nicht glauben.

Werden dafür Standortdaten meiner Besucher verarbeitet?

Nein. Anders als bei Drive-to-Store-Netzwerken, die Ladenbesuche über Mobilfunkdaten schätzen, beruht unsere Messung auf einem freiwilligen Eintrag des Spielers. Es gibt keine Standortverfolgung und keine Einwilligungskette, die Sie verantworten müssten.

Umsetzung und Wirkung

Funktioniert das auch im Innenraum?

Ja. Für Geschäfte, Museen und Gastronomie nutzen wir Adventure Labs. Deren Stationen dürfen ausdrücklich in Gebäuden und auf Ladenflächen liegen. Bei Hugendubel in Berlin führt genau das zu 60 bis 90 Minuten Aufenthalt im Laden.

Die Erfolgsgeschichte Hugendubel

Wie lange dauert es, bis etwas passiert?

Sobald der Cache freigegeben und in der App sichtbar ist, kommen die ersten Besucher. Bei laufenden Projekten im Einzelhandel und in der Gastronomie liegen wir bei etwa zwei neuen Besuchern pro Tag, dauerhaft und nicht als Strohfeuer.

Merken meine Kunden, dass das Werbung ist?

Nein, und das ist der Punkt. Die Geocaching-Community reagiert empfindlich auf plumpe Werbung. Deshalb bauen wir Rätsel, die zum Ort passen und aus eigenem Antrieb gespielt werden. Ihre Marke ist der Schauplatz, nicht die Botschaft.

Fragen nach Branche

Jede Branchenseite beantwortet die Fragen, die uns dort zuerst gestellt werden. Hier stehen alle an einem Ort.

Sport- und Outdoor-Handel

Kannibalisiert das nicht meine Stammkunden?

Nein. Geocacher kommen wegen des Caches an einen Ort, an dem sie vorher nicht waren – das ist der Kern der Sache. Wir zählen Erstbesuche, nicht Wiederkehrer.

Funktioniert das in einem Filialnetz?

Besonders gut. Ein durchgehendes Konzept über mehrere Standorte erzeugt Sammelanreiz: Geocacher fahren Serien ab. Setup und Abrechnung laufen pro Filiale, das Konzept entsteht einmal.

Buch- und Facheinzelhandel

Stört das den laufenden Betrieb?

Nein. Die Spieler verhalten sich wie Kunden, weil sie welche sind – sie stöbern, lesen und kaufen. Ihr Personal muss nichts tun, das Spiel läuft über das Smartphone der Besucher.

Wie aufwendig ist der Einbau?

Die Stationen werden so gebaut, dass sie sich in Ihre Einrichtung einfügen. Installation an einem Tag, danach fällt nur turnusmäßige Wartung an.

Baumarkt und Gartencenter

Wir haben viele Märkte. Geht das flächendeckend?

Ja, und es lohnt sich besonders. Das Konzept entsteht einmal, die Umsetzung erfolgt pro Markt. Abgerechnet wird trotzdem je Standort nach tatsächlichen Besuchen.

Was ist mit der Sicherheit auf dem Gelände?

Die Stationen liegen bewusst dort, wo Kunden ohnehin gehen dürfen – nie in Lager-, Lade- oder Maschinenbereichen. Die Platzierung stimmen wir mit Ihrer Marktleitung ab.

Café und Kaffeehaus

Blockieren die Spieler nicht meine Tische?

Sie sind zahlende Gäste wie andere auch. Wir stimmen die Rätseldauer auf Ihren Betrieb ab – in der Mittagszeit kürzer, am Nachmittag länger.

Brauche ich technisches Verständnis?

Nein. Der Cache ist ein gebautes Objekt, kein Gerät, das Sie bedienen. Er braucht weder Strom noch Wartung durch Ihr Personal.

Restaurant und Gastronomie

Passt das zu einem gehobenen Haus?

Das hängt ganz an der Gestaltung. Wir bauen Rätsel, die zum Ort passen – von verspielt bis diskret. Eine plumpe Werbeschachtel würde die Geocaching-Community ohnehin ablehnen.

Kann ich das saisonal begrenzen?

Ja. Caches lassen sich befristet betreiben oder pausieren. Für die Wirkung ist eine dauerhafte Laufzeit allerdings deutlich günstiger.

Systemgastronomie

Wie steuern wir das zentral?

Konzept, Bau und Auswertung laufen bei uns. Sie bekommen einen monatlichen Bericht, aufgeschlüsselt je Standort – als Grundlage für Ihre interne Verrechnung.

Was ist mit Franchise-Standorten?

Machbar. Setup und Abrechnung lassen sich je Standort trennen, sodass ein Franchisenehmer eigenständig teilnehmen kann.

Freizeitpark und Erlebniswelt

Brauchen Spieler ein Eintrittsticket?

Das entscheiden Sie. Stationen im Eintrittsbereich setzen ein Ticket voraus – das ist bei Parks der übliche Weg und macht den Cache zum Umsatzträger.

Was ist eine offizielle GeoTour?

Ein von Geocaching HQ freigegebenes Tourformat mit eigenem Eintrag im weltweiten Verzeichnis. Es ist die sichtbarste Form, die es gibt – und wir stehen hinter 14 der 16 aktiven GeoTours in Deutschland.

Museum und Ausstellung

Leidet die Ernsthaftigkeit unserer Vermittlung?

Das war auch in Konstanz die Sorge. Das Museum formuliert es heute so: Neben dem Spaß werden die Inhalte vermittelt – und die Bewertungen der Besucher fielen so gut aus, dass zwei weitere Stationen beauftragt wurden.

Funktioniert das ohne WLAN?

Ja. Adventure Labs laufen über die App auf dem Gerät der Besucher; ein durchgehender Empfang ist hilfreich, aber nicht zwingend.

Kommune und Stadtmarketing

Müssen wir das ausschreiben?

In der Regel nicht. Die Vergaberechtsreform 2026 hebt die Grenze für Direktaufträge auf 50.000 Euro an; Nordrhein-Westfalen hat kommunale Wertgrenzen ganz gestrichen. Ein typisches Projekt liegt darunter.

Gibt es Fördermittel?

Häufig ja. Der Peine Code wurde zu 90 Prozent aus dem Bundesprogramm Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren gefördert. Wir sagen Ihnen im Erstgespräch, welche Programme für Ihr Vorhaben in Frage kommen.

Tourismus und Destination

Bringt uns das wirklich neue Gäste?

Ehrliche Antwort: nur zum kleineren Teil. Studien zeigen, dass rund 12 Prozent der Geocacher ihr Reiseziel wegen der Caches wählen. Der eigentliche Wert liegt in der Verweildauer und der Lenkung vor Ort – beides ist bei Oldenburg belegt.

Wie lange läuft so eine Tour?

Auf Dauer. Die Oldenburger Tour läuft seit Jahren und sammelt weiter Funde. Anders als eine Kampagne verfällt sie nicht, sondern gewinnt mit der Zeit an Sichtbarkeit.

Nachhaltigkeit und Umweltbildung

Erreichen wir damit auch junge Menschen?

Ja. 80 Prozent der Geocacher sind zwischen 20 und 45 Jahre alt – eine Gruppe, die klassische Öffentlichkeitsarbeit nur schwer erreicht.

Können wir das mit Schulen verbinden?

Das ist einer der häufigsten Wünsche. Parcours lassen sich so bauen, dass sie als Klassenausflug funktionieren und zugleich für die offene Community spielbar bleiben.

Employer Branding und Nachwuchs

Wir haben sensible Bereiche im Betrieb.

Die Routenführung stimmen wir mit Ihnen ab. Stationen liegen ausschließlich dort, wo Besucher sein dürfen – der Parcours arbeitet mit dem, was Sie zeigen wollen.

Lohnt sich das bei wenigen offenen Stellen?

Dann eher als befristete Aktion statt als Dauerinstallation. Sprechen Sie uns an, wir sagen ehrlich, ob sich der Aufwand für Ihre Größenordnung rechnet.

Ihre Frage war nicht dabei?

Rufen Sie an oder schreiben Sie uns. Wir prüfen, ob ein Cache an Ihrem Ort funktioniert, und melden uns innerhalb von zwei Werktagen mit einer ehrlichen Einschätzung.

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